Nach ärztlicher Verordnung u.a. bei folgenden Krankheiten...

Gewichtsreduktion

Übergewicht ist nicht nur ein optisches, sondernvor allem ein gesundheitliches Problem.

Durch unsere Medien sind wir bestens informiert was gesund und was ungesund ist. Trotzdem ist es sehr schwer seriöse Aufklärung von unseriösen Werbemaßnahmen zu unterscheiden.

Tatsächlich sind die meisten Menschen zu dick, was zum einen an derfalschen Ernährungund zum anderen amBewegungsmangelliegt. Diäten werden im Übermaß angeboten - sie halten aber selten was sie versprechen.

Wir helfen Ihnen,langsam aber mit Bestandabzunehmen und sich mit Freude zu bewegen. Das Geheimnis beruht auf einer dauerhaften Ernährungsumstellung, die auch nach erfolgter Gewichtsreduktion beibehalten wird. Es gilt das „richtige Wissen" umzusetzen, um einen Jojo-Effekt zu vermeiden und einem Nährstoff-mangel vorzubeugen.

Abnehmen ohne zu hungernund ohne spezielle Gerichte und Zutaten – es geht, probieren Sie es aus.

 

Die Beratung erfolgt auf der Basis von„Leichter leben in Deutschland"– das Gesundheitskonzept aus der Apotheke.

 

 


Diabetes mellitus(Typ II)

Diabetes mellitus- auchZuckerkrankheitgenannt - ist eine chronische Stoffwechselkrankheit. Im Mittelpunkt des Geschehens steht das lebenswichtigeHormon Insulinaus der Bauchspeicheldrüse. Fehlt es oder wirkt es nicht mehr ausreichend, können die Körperzellen den Energiebaustein Traubenzucker (Glukose) aus dem Blut nicht mehr richtig aufnehmen, verwerten und speichern. Der Zucker sammelt sich messbar im Blut an, das heißt dieBlutzuckerwertesteigen. Der überschüssige Zucker wird mit dem Harn ausgeschieden – so kam dieZuckerkrankheitzu ihrem medizinischen Namen:Diabetes mellitusheißt übersetzt „honigsüßer Durchfluss".

DieseZuckererkrankung(Typ II)entstehtin den allermeisten Fällen durchÜbergewichtund falscher Lebensführung. Sie geht häufig Hand in Hand mitBluthochdruckundFettstoffwechselstörungen.In Kombinationnennt man diese Erkrankungen „Metabolisches Syndrom".

Diabetes mellitus schlummert sehr lange unerkannt im Körper. Kommt die Krankheit jedoch zum Ausbruch ist es sehr wichtig sofort dagegen anzugehen, um eine Medikamenteneinnahme so lange wie möglich hinauszuschieben. Einedauerhafte Gewichtsreduktionvon 2-5 Kilogramm wirkt sich bereits positiv auf die Funktionsfähigkeit der Bauchspeicheldrüse aus.Die Ernährung muss der Krankheit angepasst werden.Dazu sind keine Diätprodukte nötig. Es genügt eine ballaststoffreiche Kost und eine Anpassung der Zucker- und Fettzufuhr.

Wichtig sind die Auswahl derrichtigen Lebensmittelverbunden mit regelmäßiger Bewegungund eingeordneter Lebensrhythmus. Sich regelmäßig zu bewegen heißt nicht sich „auszupowern", sondern mitFreude und Spaßmehr Bewegung in den Alltag zu bringen.Probieren Sie es aus, Ihre Gesundheit wird es Ihnen danken.

Fettstoffwechselstörungen

Fettstoffwechselstörungenbeinhalten eineErhöhung der Blutfettwerte(Triglyzeride, Cholesterin). Häufig führt diese Erkrankung zu Ablagerungen von Blutfetten in Arterienwänden (Arteriosklerose). Es kann dadurch zuFolgeerkrankungenwie koronare Herzerkrankung mitHerzinfarkt,Schlaganfallund peripherearterielle Verschlusskrankheit (pAVK)kommen.

Cholesterin ist lebensnotwendig. Allerdings muss dies nur zum Teil über Lebensmittel zugeführt werden, da es von unserem Körper in der Leber produziert wird. Wird dort zu viel Cholesterin gebildet, was meist erblich bedingt ist, kann diese Überproduktion meist nur mit Medikamenten eingedämmt werden.

Cholesterin ist aber auch in tierischen Lebensmitteln enthalten, die wir täglich verzehren. Darauf können wir bewusst Einfluss nehmen, indem wir aufüberwiegend pflanzliche Kostumsteigen und auf dierichtigen Fette und Öleachten. Wichtig ist es, die Lebensmittelvollwertig in Inhalt und Geschmack zu ersetzen,damit unser Körper alle lebensnotwendigen Nährstoffe bekommt.

Arteriosklerose, Herz- und Kreislauferkrankungen

EineArteriosklerose(umgangssprachlich Arterienverkalkung) sindAblagerungen in den Arterien(Blutfette, Bindegewebe, Kalk). Sie führt häufig zu Herz- und Kreislauferkrankungen, der momentan häufigsten Todesursache. Einen starken Hinweis darauf gibt einhoher Blutdruck.Diesem messen die meisten Menschen zu wenig Bedeutung zu, weil er erst in extremen Höhen Beschwerden verursacht.

Um Herz-, Kreislauferkrankungen vorzubeugen, ist es wichtig präventiv zu reagie-ren. RichtigeErnährung, Bewegung, Entspannungund einegeordnete Lebens-führungsind auch hier wichtige Bausteine umlange gesund und aktivzu bleiben.

Lebensmittelallergien, -unverträglichkeiten

Die Unterscheidung„Allergie"und„Unverträglichkeit"ist sehr wichtig, da im Gegensatz zur Allergie bei einer Unverträglichkeit nicht komplett auf die auslösenden Stoffe verzichtet werden muss.

Lebensmittelallergie

EineAllergieist eineüberschießende Reaktiondes Körpers auf einen an sichungefährlichen Stoff(meist Eiweiß). Der Körper reagiert auf diesen Stoff als wäre dieser ein Eindringling den es zu bekämpfen gilt, mit den unterschiedlichsten Symptomen wieHautauschläge, Schwellung der Schleimhäute, Magen-, Darm-beschwerden, Kopfschmerzen/Migräneum nur die häufigsten zu nennen.

Eine Allergie kann bei jedem Menschen zu jeder Zeit auftreten. Allerdings sind Kinder von allergischen Eltern stärker vorbelastet. Die Allergie tritt auchfrühestens beim zweiten Kontaktmit dem auslösenden Lebensmittel auf. Sie kann sich auch erst nach Jahren des Verzehrs bemerkbar machen. Das macht die Suche für den Betroffenen sehr schwierig. Ist die Diagnose gestellt, muss diesesLebensmittelkomplett vom Speiseplangestrichenwerden. Kleinste Mengen können wieder eine allergische Reaktion auslösen. Der Betroffene muss wissen, wie dieses Nahrungsmittel auf industriell hergestellten Lebensmitteln deklariert wird, um einen Kontakt vollständig zu vermeiden. Außerdem müssen dieInhaltstoffe gleichwertig ersetztwerden, um einer Mangelernährung vorzubeugen.

Bei einer Allergie ist es sehr wichtig, auch dieLebensumständezu durchleuchten:Rauchen, Kaffee, Alkohol, Stress, Kälte, Wärme sind Allergieverstärker, die es größtenteils zu vermeiden gilt. AuchUmweltgifteam Arbeitsplatz oderübertriebene Hygienekönnen eine Allergie auslösen, oder zu einer Verschlim-merung beitragen.

Lebensmittelunverträglichkeiten

Häufiger als Lebensmittelallergien tretenUnverträglichkeitengegenüber bestimmten Inhaltstoffen auf, wie zum BeispielFruchtzucker, Milchzucker, Histaminoderanderen Zusatzstoffen. Die Symptome sind ähnlich der Lebensmittelallergie, jedoch ist in diesen Fällen dasImmunsystem nicht beteiligt.

Bei einerFructosemalabsorptionreagiert der Körper auf zu viel Fruchtzucker. Fruchtzucker wird auch als „Diabetikerzucker" bezeichnet, da dieser nur wenig Auswirkung auf den Insulinspiegel hat. Da die Anzahl der Diabetiker immer stärker zunimmt, wird immer mehr Haushalts- oder Traubenzucker in unseren Lebensmittel durch Fruchtzucker ersetzt. DiesesÜbermaßkann nicht mehr ausreichend im Dünndarm verwertet werden, gelangt deshalb unverdaut in den Dickdarm undverursacht dort Beschwerden.

Die Grenze der Fruchtzuckerverwertung ist bei jedem Menschen unterschiedlich.Bei manchen löst schon der Verzehr eines Apfels Beschwerden aus, während andere bedenkenlos Obst essen können und nur dann Symptome hervorgerufen werden, wenn der Verzehr anderer fruktosehaltiger Lebensmittel hinzu kommt.

Es ist nicht notwendig, komplett auf Fruchtzucker zu verzichten. Es gilt dieindividuell verträgliche, tägliche Mengeherauszufinden und den Speiseplan dementsprechend auszurichten.

Betroffenen derLaktoseintoleranzkönnen Milchzucker nicht richtig aufspalten, da das dafür notwendige Enzym Laktase nicht (ausreichend) vorhanden ist. Wichtig ist es in diesen Fällen auf eine ausreichende Calcium Versorgung zu achten, da unser wichtigster Calcium Lieferant Milchprodukte sind. Der Gehalt an Laktose in den einzelnen Produkten variiert sehr stark. Bei einer Laktoseintoleranz muss nicht gänzlich auf Milchprodukte verzichtet werden.Die individuelle Verträglichkeit der einzelnen Lebensmittel in Auswahl und Mengegilt es herauszufinden.

Immer mehr Menschen sind auch von einerHistaminintoleranzbetroffen. Histamin ist ein Stoff, der im Körper für wichtige Aufgaben hergestellt und in den sogenannten Mastzellen gespeichert wird. Auch in der Nahrung ist Histamin in unterschiedlicher Menge enthalten. Es entsteht in Lebensmitteln beim Eiweißabbau. Es ist vorwiegend in „alten", abgelagerten Lebensmitteln enthalten. Das aufgenommene Histamin wird im Darm durch ein Enzym abgebaut. Wenn zu viel Histamin im Körper ist, oder zu wenig von diesem Enzym vorhanden ist, kann es zu einer Überempfindlichkeit und damit zu Beschwerden kommen. Da aber auch in diesem Fall das Immunsystem nicht betroffen ist, kann keine Diagnose über das Blut erfolgen.Ein Ernährungsprotokoll kann Aufschluss geben.Ähnlich wie beim Histamin gibt es Menschen, die auf andereZusatzstoffe in Lebensmittelnreagieren z.B. Geschmacksverstärker, Farbstoffe, Konservierungsmittel etc. Diese Überreaktionen werden zusammenfassend„Pseudoallergien"genannt.

Zöliakie

Die Zöliakie ist einechronischeErkrankung derDünndarmschleimhaut. Der Grund ist eine Überempfindlichkeit gegen Bestandteile vonGluten(Klebereiweiß), das in vielen heimischenGetreidesortenvorkommt. Die Unverträglichkeit bleibt lebenslang bestehen, sie ist zum Teilgenetischbedingt und kann derzeit nicht ursächlich behandelt werden.

Unser Dünndarm ist mit sogenannten Darmzotten ausgekleidet, die für die Verwertung und Aufspaltung der Nahrungsmittel zuständig sind. Durch glutenhaltige Nahrungsmittel entsteht eineEntzündungder Dünndarmschleimhautmit oft ausgedehnterZerstörung der Darmzotten.Nährstoffekönnen dadurch nur schlecht aufgenommen werden und verbleiben unverdaut im Darm.Symptomesind dementsprechendGewichtsverlust,Durchfall,Erbrechen, BlutarmutAppetit-losigkeit, Müdigkeit, Misslaunigkeitund imKindesalternicht zuletzt eineGedeihstörung.Die Schwere des Krankheitsbildes kann sehr unterschiedlich sein, was das Erkennen erschwert.

Da wir in Deutschland sehr viel Brot verzehren, ist die Diagnose Zöliakie sehr ernüchternd.„Was darf ich denn überhaupt noch Essen?"ist eine häufig gestellte Frage. Weizen, Roggen, Gerste, Dinkel, Grünkern und Hafer müssen komplett vom Speiseplan gestrichen werden, weil darin das krankheitsauslösende Gluten enthalten ist. Es muss nachAlternativengesucht werden, nicht nur was das Korn betrifft – z.B. Mais, Reis, Buchweizen - sondern vor allem wie diesschmackhaft zubereitetwerden kann, und wie die Erkrankung in den Tagesablauf einer ganzen Familie integriert werden kann. Außerdem muss der Betroffene wissen, in welchen industriell hergestellten Produkten Getreidebestandteile enthalten sein können, und wie diese deklariert werden. All das muss geordnet werden, um so normal wie möglich weiter leben zu können.

Es ist sehr wichtig einerMangelernährung vorzubeugen. Falls diese bereits eingetreten ist, da bis zur richtigen Diagnose häufig eine lange Zeit vergeht, müssen die Vitamin- und Nährstoffspeicher wieder aufgefüllt werden.

Zwar ist es bei einer Zöliakieerkrankung lebenslang notwendig auf Gluten zu verzichten, aber bei richtiger Ernährung regeneriert sich der Darm in aller Regel vollständig und es ist ein beschwerdefreies Leben möglich.

Magen- und Darmerkrankungen

Eine Störung im Magen-Darmtrakt führt häufig zu einer sehr eingeschränkten Lebensqualität.Sodbrennen, Völlegefühl, Blähungen, Verstopfung, Durchfallsind häufige Beschwerden die in vielen Fällen zu schnell medikamentös behandelt werden. Die Ursachen können so vielfältig sein, dass es schneller und einfacher ist das Symptom auszuschalten.Dies ist jedoch keine Dauerlösung. Speziell beim Magen- Darmerkrankungen gilt es, dieUrsachen zu ergründenum wirkungsvoll dagegen anzugehen.

In vielen Fällen steckt eineLebensmittelunverträglichkeitdahinter, die oft jahrelang nicht entdeckt wird. Häufig ist es auch einunregelmäßiger Lebensrhythmus, der sich auf den „Magen" schlägt. Auch dieAuswahl der Lebensmittelkann eine Rolle spielen – die Produktion der Verdauungsenzyme ist nicht bei jedem Menschen gleich. Auch einUngleichgewicht in der Darmflorakann Beschwerden auslösen. Sodbrennen hängt sehr häufig mit der richtigen Wahl der Lebensmittel und dem richtigen Verzehr der Mahlzeiten zusammen.

Manchmal werden zu schnell Medikamente verordnet und eingenommen, die lediglich die Symptome ausschalten. Viele dieserMedikamente werden unnötig, wenn dieUrsacheder Beschwerdenerkanntist.

Der Lebensrhythmus und die richtige Wahl der Lebensmittel spielen auch beichronischen DarmerkrankungenwieMorbus CrohnundColitis Ulcerosaeine wesentliche Rolle. Zwar können diese Erkrankungen nicht geheilt werden, jedoch kann dieLebensqualität wesentlich verbessertwerden. Das Ziel ist, die beschwerdefreien Zeiten zwischen den einzelnen Schüben zu verlängern.

Rheumatische Erkrankungen / Gicht

Im Bereich der rheumatischen Erkrankungen gibt es sehr viele verschiedene Krankheitsbilder mit den unterschiedlichsten Symptomen. Das hat häufig zur Folge, dass der Weg bis zur eindeutigen Diagnose häufig sehr lange dauert.

Rheumatischen Erkrankungen werden invier Hauptgruppeneingeteilt:

1.Arthritis= entzündliche, rheumatische Erkrankung – Gelenkzerstörung durch eine Autoimmunreaktion des Körpers

Bei einerAutoimmunerkrankunghandelt es sich um eineüberschießende Reaktion des Immunsystems gegen körpereigenes Gewebe. Bei der Arthritis sind häufig die Gelenkknochen betroffen, die sich in einem schmerzhaften Prozess selbst zerstören.

Es gibt Lebensmittel, die diesen Prozess beschleunigen. Hierbei handelt es sich um tierische Produkte, die Arachidonsäure enthalten. Es gilt diese Nahrungsmittel zu minimieren und aufüberwiegend pflanzliche Kostund dierichtigen Öleumzusteigen. Außerdem benötigt der Körper meist mehr Mikronährstoffe als bei Gesunden. Eine optimale Ernährung mit unter-stützenden Ergänzungen kann den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen.

2.Arthrose= Gelenkerkrankungen durch Verschleiß, Entzündung

Bei derArthrosehandelt es sich um einenGelenkverschleiß. Der Knorpel im Gelenk wird abgetragen und der Knochen hat dadurch keine Federung mehr und stößt bei Bewegung direkt auf einen anderen Knochen. Dies führt zu einer Entzündung und starken Schmerzen. Die Krankheit istteilweiseabhängig von Alter und Veranlagung. Der Prozess wird durchÜbergewichtstark gefördert, da das Gelenk dadurch überbelastet wird.

Eine Therapie beinhaltet einegesunde Lebensführung, regelmäßige Bewegungund einegesunde Ernährungmit evtl.Gewichtsanpassung. Häufig helfen den BetroffenenWasseranwendungen(nach Kneipp) akute Schmerzen zu lindern.

Pflanzliche Arzneimittel,wie zum Beispiel die Teufelskralle, können helfen den chronischen Schmerzen auf natürlichem Weg entgegen zu treten und eventuell die Einnahme von Medikamenten zu verringern.

3.Fibromyalgie= Erkrankungen der Weichteile: Sehnen, Unterhautgewebe, depressive Verstimmungen

DieFibromyalgiegeht häufig einher mitstarken, teils depressiven Stimmungsschwankungenund Überbelastung (Stress), die körperlich zum Ausdruck kommen und durch starke Schmerzen den Tagesablauf erschweren.

Bei Menschen mit dieser Erkrankung ist es sehr wichtig einenausgeglichenen Lebensrhythmuszu finden.Gesunde Ernährungundtägliche Bewegungs-einheiten und Entspannungseinheitensollten in den Alltag eingebaut werden. Eventuell vorhandenesÜbergewicht sollte abgebaut werden.

Pflanzliche Arzneimittelwie Johanniskraut oder das Stressmineral „Magnesium" können dazu beitragen, dass der Betroffene den Alltag besser bewältigen kann.Entspannungstechnikenwie Autogenes Training, Yoga oder Muskelentspannung nach Jacobsen können zu einer Linderung der Schmerzen beitragen.Güsse oder Wickel(nach Kneipp) verschaffen häufig auch eine Besserung der Symptome.

4.Gicht= Folgeerkrankung einer Stoffwechselstörung, falsche Ernährung

DieGichtist eineStoffwechselerkrankung,die inSchübenverläuft. Bei unzureichender Behandlung kommt es durchAblagerungen von Harnsäure-kristallen in verschiedenenGelenkenundGewebenzu einer gelenknaheKnochen- und Knorpelveränderung. Außerdem kann es langfristig zu einerSchädigung derNierekommen, die letztlich zurNiereninsuffizienzführt.

Die Schübe werden ausgelöst durch einenübermäßigen Verzehrvon Lebensmitteln, die vielePurineenthalten. Die meisten Purine enthaltenFleisch, Wurst, Innereien, Krusten-/Schalentiere und Hefe (Bier). Alkoholhemmt zusätzlich deren Abbau. Bei übermäßigem Verzehr dieser Lebensmittel werden dann in regelmäßigen Abständen Gichtschübe ausgelöst, die dann medikamentös behandelt werden müssen. Das erste befallene Körperglied ist in den allermeisten Fällen der große Zeh. Auch wenn nach der Behandlung keine Schmerzen mehr zu spüren sind, schlummert die Krankheit weiterhin im Körper. Deshalb müssen Betroffene unbedingt die Anzahl derpurinhaltigen Lebensmittel minimieren.VorhandenesÜbergewichtsollteabgebautwerden. Bei einergesunden Lebensführungmitausreichend Bewegung, können die Krankheitsschübe minimiert, wenn nicht sogar vermieden werden.

Osteoporose

DieOsteoporoseist eine häufige „Alters-Erkrankung" des Knochens, die ihn für Brüche (Frakturen) anfälliger macht. Die auch als „Knochenschwund"bezeichnete Krankheit ist gekennzeichnet durch dieAbnahme der Knochendichteund der Knochensubstanz und – struktur. Die Folge davon sind Knochenbrüche. Es kann das gesamte Skelett betroffen sein.

Die Erkrankung wird meist erst erkannt, wenn die Knochenstruktur schon sehr geschädigt ist – wenn der erste Bruch auftritt. Sehr häufig sindFrauenwährend oder nach denWechseljahrenbetroffen.

Wichtigster Nährstofffür die Knochen istCalcium, vorwiegend enthalten in Milchprodukten. Damit Calcium in den Knochen eingelagert werden kann, braucht der KörperVitamin D.Diese Versorgung muss ein Leben lang stattfinden. Deshalb ist es wichtig täglich dierichtigen Lebensmittelzu verzehren und „Calcium-Räuber" in der Nahrung zu enttarnen.

Der Knochenaufbau des Menschen findet ca. bis zum 30. Lebensjahr statt. Deshalb ist es vor allem in jungen Jahren sehr wichtig, auf eineausreichende Versorgung von Calcium und Vitamin Dzu sorgen.Danach ist kein Aufbau mehr möglich. Ab jetzt gilt es, die vorhandene Knochenstruktur so gut es geht zu erhalten. Neben der richtigen Ernährung ist eineregelmäßige Bewegungfür den Knochen genauso wichtig wie für die Muskulatur.